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23.06.2020 Wirtschaftsförderung

Der Kirchplatz in Baesweiler wurde eingeweiht


Der neu gestaltete Kirchplatz in Baesweiler ist am vergangenen Freitag offiziell eingeweiht worden.

Bereits seit März ist der Platz fertiggestellt, aufgrund der aktuellen Situation konnte eine feierliche Eröffnung allerdings erst jetzt und in kleinem Rahmen stattfinden. „Vor weniger als einem Jahr haben wir angefangen, den Kirchplatz umzubauen. Und wie man heute hier sehen kann, wird er schon jetzt gerne von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen“, sagte Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Der obere Bereich des Platzes ist in Besitz der Kirche. Auch sie hat parallel zur Umgestaltung des städtischen Teils ihren Bereich aufgewertet und umgestaltet. „Ich danke den Beteiligten sehr, dass sie bereit waren mit uns zusammenzuarbeiten und auch eigenes Geld in die Hand genommen haben, um den Platz aufzuwerten. Das ist ein weiterer Beweis für den guten Zusammenhalt“, betonte Dr. Linkens.

Rund 530.000 Euro wurden von städtischer Seite für den Umbau kalkuliert, 140.000 Euro kamen für Arbeiten von RegioNetz hinzu. 70 Prozent der Gesamtsumme werden von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land NRW aufgebracht.

Durch den Umbau wurde der Platz deutlich aufgewertet und ist jetzt ein Blickfang in der Innenstadt. Nicht nur der Wochenmarkt findet dort statt, sondern der Kirchplatz lädt auch ein, bei einem Stadtbummel hier zu verweilen. Auch Veranstaltungen sollen dort – sobald dies wieder möglich ist – stattfinden.

Die Steigerung der Aufenthaltsqualität rührt unter anderem daher, dass die Treppe zur Kirche großzügiger gestaltet wurde. Die Stufen der einladenden Freitreppenanlage bilden ein attraktives Entree zum Kirchvorplatz.

Die Brunnenanlage im unteren Bereich wurde natürlich erhalten. Im Vorfeld wurden Bürgerbeteiligungen durchgeführt, bei denen von Bürgerinnen und Bürgern der Wunsch geäußert wurde, die Beleuchtung zu verbessern. „Diesem Wunsch sind wir selbstverständlich nachgekommen. Ein Lichtband aus Beleuchtungssteinen verbindet die Brunnenanlage jetzt optisch“, erklärte der Bürgermeister. Neue moderne Leuchten sowie eine Wand- und Skulpturenanleuchtung erzeugen darüber hinaus eine ansprechende warme Ausstrahlung des gesamten Platzes. Auch in der Dunkelheit wird der Kirchplatz durch das neue Lichtkonzept zu einem echten Hingucker.

Bei den Bürgerbeteiligungen kam ebenfalls der Wunsch nach einer angepassten Bepflanzung auf. Die alten Bäume mussten entfernt werden, ersetzt wurden sie durch neue, die in Beeteinfassungen aus Cortenstahl auf dem Platz und in der Treppenanlage gepflanzt wurden. Neue einladende Bänke wurden an den Brunnen und den Pflanzen so platziert, dass man sich darauf miteinander unterhalten kann und der Kirchplatz in den Blick genommen wird.

Ein weiteres Ziel der Umgestaltung war es, den neuen Aufenthaltsbereich auf dem Zwischenpodest behindertengerecht erreichbar zu machen. Das wurde durch eine Rampe mit Sandsteinmauer umgesetzt. „An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass aufgrund des großen Höhenunterschiedes zwischen dem oberen und unteren Kirchplatz keine behindertengerechte Rampe zwischen den zwei Ebenen möglich war. Sie wäre hier aufgrund der Vorgaben schlichtweg zu lang gewesen, um sie zu realisieren. Der obere Kirchplatz ist jedoch über die Straße Im Sack barrierefrei zu erreichen“, erläutert der Bürgermeister noch einmal.

Damit die Junggesellen ihren Maibaum aufstellen können und auch für die Marktbeschicker alles optimal hergerichtet ist und hier viele Veranstaltungen stattfinden können, waren viele Abstimmungen nötig. Allen Beteiligten gilt an dieser Stelle ein großer Dank dafür, dass sie die ganzen Details ausgearbeitet haben.

„Auch das Angebot für Radfahrer war uns ein wichtiges Anliegen“, unterstrich Dr. Linkens. Die Bürgerinnen und Bürger sollen animiert werden, mit dem Fahrrad statt dem Auto in die Innenstadt zu kommen. Deshalb wurden an mehreren Stellen Fahrradständer installiert. Auch Schließfächer wurden aufgestellt, in denen man zum Beispiel seinen Helm einschließen kann, während man durch die Stadt bummelt oder etwas isst.

„Dass wir den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Außengastronomie erfüllen konnten, freut mich ganz besonders. Hier konnten wir über den Verfügungsfond und das Hof- und Fassadenprogramm des Landes NRW noch weitere finanzielle Unterstützung leisten, sodass wir heute hier einen tollen Bereich für die Außengastronomie sehen. Besonders freue ich mich, wenn die vielen kulturellen Veranstaltungen - insbesondere die der Vereine - nach Corona wieder hier stattfinden können“, schloss der Bürgermeister.

Pfarrer Weißhaupt und Pater Ohagen segneten den Platz anschließend ein.


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