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02.10.2019 Wirtschaftsförderung

Ringen um mehr Gewerbeflächen


(Aachener Zeitung v. 02.10.2019-ks)

Baesweiler schließt Vereinbarung mit Alsdorf und Aldenhoven

Flächen für Gewerbebetriebe werden knapp. Entsprechend flexibler müssen die Kommunen sein, um die Erweiterung vorhandener Betriebe und Neuansiedlungen überhaupt noch ermöglichen zu können. Kooperation über die kommunalen Grenzen hinweg ist angesagt, auch bei der Entwicklung des „Campus Aldenhoven“ als interkommunales Gewerbegebiet. Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber die hier zum Konzert entschlossenen Akteure Alsdorf, Aldenhoven und Baesweiler sind gut beraten, schon mal kräftig zu üben und die Voraussetzungen für einen gelungenen Auftritt zur rechten Zeit zu schaffen. Dazu gehört eine Kooperationsvereinbarung, die jetzt Thema in Baesweiler Gremien war.

Anknüpfen will man dabei an Vorhandenes, so das Aldenhoven Testing Center (ATC) auf dem Areal des Industrie-Parks Emil-Mayrisch auf Aldenhovener Gebiet bei Siersdorf, der an der Grenze zu Baesweiler liegt. Zudem legen es Filmautobahn und die Arbeiten am Satellitenpositionssystem Galileo sowie Streetscooter und andere Betriebe aus dem Automobil- oder Navigationsbereich nahe, auf weiteren Flächen vorrangig „automobilaffine Nutzungen“ anzusiedeln, heißt es.
Seit 2016 wurden die Bemühungen intensiviert, um im Rahmen des künftigen Regionalplans berücksichtigt zu werden. Angesichts „winkender“ Fördermittel zum Strukturwandel der Braunkohleregionen wollen die zur Kooperation bereiten Kommunen engeren Schulterschluss üben und haben eine Vereinbarung vorbereitet, die nun vom Baesweiler Stadtrat abgesegnet wurde. „Um gegenüber der Bezirksregierung, Fördergebern und innerhalb der Zukunftsinitiative Rheinisches Revier (ZRR) geeint aufzutreten, ist der Abschluss der Vereinbarung erforderlich“, so die Stadt Baesweiler.

Beauftragt wurde zwischenzeitlich ein „Umsetzungsdrehbuch“, um die nächsten Schritte zu entwickeln – unter Beteiligung des ATC und der Aachener und Jülicher Hochschulen. Unterstützt wird das Ganze von Städteregion Aachen und Kreis Düren. Ins Gesamtkonzept passen Reaktivierung und Ausbau des Schienennetzes (Euregiobahn/Braintrain).


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